Bremens Kinder und Corona

Aufruf zur Demo am 22.1.2022 14:00 Marktplatz Bremen


Hier der Text auch -->als PDF zum Herunterladen.


LeiseWirdSichtbar

Demo am 22.01.22 um 14.00

Wir fordern ENDLICH angemessenen Infektionsschutz für Kinder und Personal in Kinderbetreuung & Schule im Bundesland Bremen

Was ist los?

  • Mehr und mehr Kinder infizieren sich mit dem Corona-Virus
  • Die Inzidenzwerte im Bundesland Bremen steigen rasant
  • Kinder & Personal werden kaum vor Infektionen geschützt
  • Auch bei Kindern gibt es schwere akute Verläufe
  • Langfristige Gesundheitsschäden werden beobachtet
  • Die aktuelle Bildungspolitik wird keinen Kindern gerecht: Präsenzpflicht in der Schule, kein ausreichender Schutz vor Infektionen, keine ausreichenden Quarantänemaßnahmen, keine alternativen Unterrichtsverfahren für abwesende Kinder

Was fordern wir deshalb?

  • Aussetzung der Präsenzpflicht unter Beibehaltung der Pflicht, am Unterricht teilzunehmen und gezielte Angebote für Kinder, die nicht aus der Ferne teilnehmen können
  • Einhaltung der S3-Richtlinie für Infektionsschutz in Schulen
  • FFP2-Maskenpflicht ohne Ausnahmen in den Schulen und kostenlose Kinder FFP2 Masken in allen Einrichtungen
  • Keine Ausflüge, bei denen mehrere Kohorten in Innenräumen zusammen kommen.
  • mind. 3x/Woche Lolli PCR Pooltests an allen Schulen und Kitas
  • Mindestens 5 Schultage lange Quarantäne für Klassen/Gruppen mit bestätigten Infektionsfällen, um Infektionsketten zu unterbrechen, Freitestung mit PCR.
  • Testpflicht an Kitas, auch für alle geimpfte Kontaktpersonen.
  • Keine Freitestung von Kita-Kindern nach 5 Tagen durch Eltern! Freitestung per PCR-Test!
  • Reduzierung der Kohortengröße auf Kita-Gruppengröße 
  • Ungeimpfte Personen dürfen nicht am Kind arbeiten.
  • Ungeimpfte Eltern dürfen Kita-Gebäude und Schul-Gebäude nicht betreten.
  • Vorgaben durch SKB für Mahlzeiten (Frühstück nur draußen, Mittagessen in Klassenräumen max. in Kohorten)
  • Transparenz über die Infektionslage an den Schulen und Kitas

Was fordern wir NICHT?

  • Sofortige Schließung aller Schulen und Betreuungseinrichtungen. 

Also: Schulen sollen nach wissenschaftlichem Standard so sicher wie möglich gemacht werden, um Präsenzunterricht zu ermöglichen. Der Präsenzunterricht muss um alternative Angebote ergänzt werden, die auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten sind.

Was wollen wir deswegen unternehmen?

Es gibt so viel mehr, was getan werden kann, damit Kinder Anregung und Bildung in einer sicheren Umgebung bekommen können. Wir wollen mehr und gehen daher am 22.01.2022 erneut auf die Straße. Denn freundlich und ruhig geschrieben und gebeten haben wir lange genug. Nun heißt es bundesweit: #LeiseWirdSichtbar

Um 14.00 wollen wir auf dem Marktplatz eine Menschenkette mit Abstand, FFP2-Masken und Anstand bilden. Wir wollen zeigen, dass es die gibt, die gute Bildung UND guten Infektionsschutz in der Kinderbetreuung und in Schulen wollen. Und wir werden erklären, wie das funktionieren kann.

Für die Bildung der Menschenkette wäre es toll, wenn möglichst viele von Euch lange Schals oder Banner mitbringen könnten, so dass wir über die Schals, Banner etc. eine geschlossene Kette bilden können und dennoch die erforderlichen Abstände eingehalten werden.

Warum sind dies unsere Forderungen?

Die Schulen sind seit einer Woche in Bremen wieder im Präsenzbetrieb, die Kitas und die Tagespflege teilweise schon länger. Bei den Einrichtungen von Kita Bremen sehen wir, was das bedeutet: täglich schließen etliche Gruppen, da Kinder oder Erzieher*innen positiv auf Corona getestet wurden. Auch in den Schulen gehen morgens etliche Schüler*innen mit einem positiven Schnelltest nach Hause. 

Beschäftigte, Kinder und Eltern sorgen sich um ihre Gesundheit und die ihrer Familien.

Die nachgewiesenen Inzidenzzahlen steigen in schwindelerregende Höhen. Nach einer Woche Schule in Präsenz hat die Gruppe der 5-14jährigen mit 2361die höchste Inzidenz aller Altersgruppen erreicht (risikogebiete-deutschland.de, 14.1.22).

Die Bremer Politik hat sich zu lange auf ihrem Impferfolg ausgeruht. Die Bildungspolitik behauptet, es wären alle notwendigen Schutzmaßnahmen getroffen worden. Gleichzeitig sind die Schutzmaßnahmen weit unterhalb der interdisziplinär erstellten S3-Leitlinien, auf die sich Experten z.B. vom RKI immer wieder berufen.

Inhaltsverzeichnis

nach oben